FS Arzneimittelindustrie e.V.

Dr. Holger Diener - Geschäftsführer
Daniela von Arnim - Assistentin

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10623 Berlin

d.arnim@fsa-pharma.de
Tel.: 030 88728-1700
Fax: 030 88728-1705

Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.

News

Gemeinsame Pressemitteilung von vfa & FSA vom 21. Juni:

Transparenzkodex: Das zweite Jahr

•    Im Rahmen des Transparenzkodexes veröffentlichen forschende Pharma-Unternehmen bereits zum zweiten Mal Leistungen an Ärztinnen und Ärzte
•    Der Transparenzkodex zeigt, dass viele Ärzte in Deutschland an einer starken medizinischen Forschung mitwirken
•    Erst die Zusammenarbeit von Pharma-Unternehmen und Ärzten ermöglicht medizinischen Fortschritt zum Wohl von Patientinnen und Patienten


Berlin (vfa/FSA). Forschende Pharma-Unternehmen veröffentlichen im Juni 2017 zum zweiten Mal ihre Leistungen an Ärztinnen und Ärzte sowie Fachkreisangehörige und Institutionen der Medizin.
Dazu sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: „Für die Entwicklung neuer Medikamente brauchen wir den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis. Durch unsere Offenheit und Transparenz geben wir Einblick in die Zusammenarbeit von Pharma-Unternehmen und Ärzten. Dabei bauen wir auf dem im Jahr 2016 Erreichten auf und werden das auch in Zukunft fortsetzen.“
Nach Schätzung des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) und der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) umfassen die Leistungen von Pharma-Unternehmen an Ärzte sowie Fachkreisangehörige und Institutionen der Medizin ca. 562 Mio. Euro für das Jahr 2016. Davon entfielen:
ca. 356 Mio. Euro auf die Zusammenarbeit im Bereich Forschung
105 Mio. Euro auf den Bereich Fortbildung und Vorträge und
ca. 101 Mio. Euro auf die Unterstützung von Veranstaltungen und Institutionen
(Stand 20.6.2017).
„Im Zuge der Erstveröffentlichungsrunde im letzten Jahr haben wir gesehen, dass die Bereitschaft, über Geld im Gesundheitswesen zu sprechen, durchaus vorhanden ist. Wir brauchen diese Bereitschaft, um sachlich darüber zu diskutieren, was gute Forschung und was gute Fortbildung zum Nutzen der Patienten kostet und wie sie finanziert werden sollen,“ so Fischer weiter.
„Die aktuelle gesellschaftliche Diskussion in vielen Bereichen unterstreicht den unbestreitbaren Wert von Transparenz: Wenn Fakten direkt durch die Öffentlichkeit selbst überprüft werden können, ist sie nicht auf die Interpretation von anderen angewiesen. Transparenz bedeutet gleichzeitig aber Verantwortung für alle Beteiligten. Im Sinne der Patienten werden sich die Pharma-Unternehmen auch künftig mit dem Transparenzkodex dieser Verantwortung stellen,“ sagt Dr. Holger Diener, Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie.
Die FSA erleichtert das Auffinden der Veröffentlichungen bei den einzelnen Unternehmen ab Ende Juni durch eine Linkliste.

 

Hintergrund:

 Die 54 Mitgliedsunternehmen des Vereins „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“ (FSA) und des Verbandes der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) haben 2016 erstmals den Transparenzkodex umgesetzt. Sie decken rund 75 Prozent des deutschen Pharmamarktes ab.

Der FSA wurde 2004 von den vfa-Mitgliedern als eigenständiger Verein gegründet und überwacht mit Hilfe eines Vereinsgerichts die korrekte Zusammenarbeit von pharmazeutischen Unternehmen mit Ärzten und anderen Angehörigen der medizinischen Fachkreise. Jede Person kann dem FSA den Verdacht eines Kodex-Verstoßes durch ein Pharmaunternehmen melden. Die unabhängige Schiedsstelle des FSA untersucht die gemeldeten Verdachtsfälle. Sollte sich der Verdacht bestätigen, sieht das Regelwerk des FSA klar definierte Sanktionen vor, z.B. Geldstrafen bis max. 400.000 Euro und die Nennung des Unternehmens zusammen mit der Veröffentlichung der Entscheidung im Internet.

 

Neue Videos zum Thema

Um das Verständnis für die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Ärzteschaft zu verbessern, haben sowohl der FSA (auf deutsch und englisch) als auch der vfa neue Videos zum Thema erstellt.

FSA Erklärvideo zur Zusammenarbeit von Pharmaunternehmen & Ärzteschaft

FSA Why is the collaboration between pharmaceutical companies and physicians so important?

vfa Video „Verstehen, wie Zusammenarbeit funktioniert“

 

Pressekonferenz der AWMF – Kooperation zwischen Pharmaindustrie und wissenschaftlicher Medizin ist unverzichtbar


Die Zusammenarbeit zwischen Pharmaindustrie und wissenschaftlicher Medizin ist eine entscheidende Säule für das Patientenwohl. Die Bedeutung dieser Kooperation betonte am 19. Mai 2017 erneut die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) im Rahmen ihres Berliner Forums, an dessen Ende sie passende Empfehlungen zur Zusammenarbeit von wissenschaftlicher Medizin und Industrie präsentierte.
„Uns eint, dass wir die Zusammenarbeit zwischen der pharmazeutischen Industrie, wissenschaftlicher Medizin und praktisch arbeitenden Ärzten für unabdingbar erachten, um im Sinne der Patienten bestmögliche Produkte zu entwickeln. Das primäre Interesse ist immer das Wohl des Patienten und die Verbesserung seiner Versorgung“, erklärt Dr. Diener, Geschäftsführer des Vereins „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.“ (FSA).

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News Extern:

Land Baden-Württemberg: Open Data schafft Transparenz gegen Korruption

„Deutschland sollte das Potential von Open Data besser nutzen, um den Erfolg von Antikorruptionsmaßnahmen zu verbessern. Dies geht aus der kürzlich veröffentlichen Studie von Transparency International und der World Wide Web Foundation hervor. Auch in Bezug auf die Einrichtung von Transparenz- und Lobbyingregister besteht Nachholbedarf.“

http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/open-data-schafft-transparenz-gegen-korruption/

Quelle: Land Baden-Württemberg, 11.05.2017

 

BHG-Urteil: Mehr Transparenz bei Vergleichsportalen

Wer Vergleichsportale im Internet nutzt, geht meistens davon aus, dass diese Webangebote eine umfassende Marktübersicht liefern und so alle Anbieter für die jeweilige Dienstleistung oder das gesuchte Produkt auflisten. Das ist aber nur bei den wenigsten Vergleichsportalen der Fall. In der Regel finden sich bei diesen Portalen nur ausgewählte Anbieter, mit denen eine Provision vereinbart wurde. Laut einem BGH-Urteil müssen Vergleichsportale ihre Nutzer künftig darauf hinweisen, wenn sie nur ausgewählte Anbieter listen.


https://www.pcwelt.de/a/bgh-urteil-mehr-transparenz-bei-vergleichsportalen,3446611
Quelle: PC Welt, 28.04.2017

Der FSA

Umfassende Informationen über die „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e. V.“ (FSA) finden Sie unter

www.fsa-pharma.de.

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Transparenz-Newsletter Ausgabe 6

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Resümee zur ersten Transparenz-Veröffentlichung

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FSA-Stellungnahme zur Medienberichterstattung von Spiegel Online und Correctiv.org 

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21.06.2017: Transparenzkodex: Das zweite Jahr

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19.05.2017: Kooperation zwischen Pharmaindustrie und wissenschaftlicher Medizin ist unverzichtbar.

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wbpr_ Kommunikation
Christiane Hannsmann
Telefon: 089/99 59 06-25
christiane.hannsmann@wbpr.de